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    Diese Menschen leben mit den meisten schädlichen Mutationen im Erbgut

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    Das Erbgut der Grönländischen Eskimos weißt die meisten Mutationen auf, die die Überlebensfähigkeit negativ beeinflussen, wie eine internationale Forschergruppe von der Universität Kopenhagen und der Universität von Kalifornien feststellte.

    Dieses Phänomen sei auf die Folgen des sogenannten genetischen „Flaschenhalses" zurückzuführen: Die Bevölkerungszahl und somit die genetische Vielfalt der Population der Grönländischen Eskimos hat sich in 20.000 Jahren kritisch reduziert, was den Anstieg der Mutationen hervorrief, die Erberkrankungen zur Folge haben und die Lebensfähigkeit eines Organismus senken, heißt es in einem Kurzreferat der Forschergruppe auf der Webseite BioRxiv.

    Die Grönländischen Eskimos seien demnach also ein ideales Objekt zur Erforschung von Erbkrankheiten, die in größeren Populationen selten vorkommen, so die Wissenschaftler.

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    Mutation, Grönland