13:17 29 Januar 2020
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    Benutzer von sozialen Netzwerken, die in der virtuellen Welt für sie untypische Charakterzüge „erschaffen“, leben in der Realität oft zurückgezogen und stehen häufiger unter Stress. Dies zeigt eine Untersuchung von Wissenschaftlern der University of Tasmania in Australien.

    Stress und unruhiges Verhalten könne man jedoch reduzieren, indem sich die User im realen Leben und der virtuellen Welt gleich verhalten. Eine Methode zu einer solchen Umgewöhnung muss den Wissenschaftlern zufolge allerdings erst noch erfunden werden.

    Nach eigenen Angaben wollten die Wissenschaftler die Folgen aufzeigen, die durch die Verwendung eines Alter-Egos in sozialen Netzwerken auftreten können. Sie haben reale und virtuelle Identitäten von Facebook-Benutzern verglichen. Getestet wurden vor allem Faktoren wie soziale Verbundenheit, psychologisches Wohlbefinden, Grad der Unruhe, des Stresses oder Depression. An der Untersuchung haben 164 Menschen per Fragebogen teilgenommen.

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    Tags:
    Studie, soziale Netze, Facebook, Australien