10:27 27 März 2017
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    Ethanol aus Luft beziehen: Forscher machen überraschende Entdeckung

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    Wissenschaftlern des Oak Ridge National Laboratory ist es gelungen, Kohlenstoffdioxid in Ethanol-Moleküle zu verwandeln, berichtet die Wissenschaftszeitschrift „Chemistry Select“. Dazu haben sie Nano-Nadeln verwendet.

    Um Kohlenstoffdioxid zu verändern, setzten die US-Forscher einen Katalysator aus Graphen, Kupfer und Stickstoff ein. Unter dem Einfluss von Strom verwandelten sich 60 Prozent der Moleküle in Ethanol, was für die Physiker eigentlich eine Überraschung war. Einem Vertreter der Forschungsgruppe zufolge war das Ganze ein Experiment.

    Dabei betonten die Wissenschaftler, dass die im Experiment benutzten Stoffe nicht sehr teuer seien, was solch einen Katalysator wirtschaftlich umsetzbar mache. Laut den Forschern ist diese Technologie praktisch bereit für die industrielle Nutzung. Damit könnte man überschüssige Energie, die durch Solarzellen oder Windmühlen produziert wurde, in Form von Ethanol speichern und anschließend als Treibstoff verwenden.

    Im Juni 2014 war bekannt geworden, dass es Harvard-Wissenschaftlern gelungen war, eine Bakterie zu schaffen, die Kohlenstoffdioxid und Wasserstoff in Alkohole verwandelt, und zwar Isopropanol, Isobutanol und Isopentan. Diese könnten als Treibstoff verwendet werden.

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    Tags:
    Alkohol, Wissenschaftler, USA
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    Alle Kommentare

    • Aristoteles
      Die Problematik dieser dollen Umwandlung
      liegt leider in der Lebensnotwendigkeit des bischen CO2 in der Luft (0,04%, war früher viel mehr!) für unsere Pflanzen. Und ohne Pflanzenwachstum haben wir und alle Tiere nichts zu essen und müssen verhungern.
      Es gibt genügend preiswertere Alkoholquellen.
      "Dekarbonisierung" der Luft ist eine völlig idiotische "grüne" Ideologie, schlimmer als eine Religion, da natur- und menschen-schädlich.
    • Wandale
      Diese Nano-Nadeln gibt es auch im Leitungswasser.
    • avatar
      Die Katze
      Haben wir nicht mit 0,036 bis 0,40ppm eine CO2 Mangel in der Luft? Es war früher bis 16% mehr gewiesen. Und der Welt ging nicht unter.
    • AristotelesAntwort anDie Katze(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Hallo verehrte Die Katze,
      damit die andern nicht meckern,
      entweder 400 ppm oder 0,04%.
      Es genügt die Eiszeit vor 450 Millionen Jahren (Paleozoikum),
      da war es noch 10x soviel, also über 4000 ppm oder 0,4%.
      Also keine "Erwärmung" durch CO2.
      Keine Korrelation:
      tinyurl.com/oybzywl
      Fakten hassen die "Grünen".
    • avatar
      Die KatzeAntwort anAristoteles(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Aristoteles, Volle Zustimmung.
    • avatar
      Die KatzeAntwort anAristoteles(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    • AristotelesAntwort anDie Katze(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Halo Die Katze,
      das sollte man eigentlich strafrechtlich verfolgen, so irreführend ist das:
      Zunächst ist das "Foto" nicht genau beschriftet, was das eigentlich darstellen soll.
      Hier
      tinyurl.com/phfj3fa
      ist z.B. der Monat November dargestellt mit klarer Skalierung, die zeigt, was jeder Insider weis,
      dass die größten CO2-Quellen (NICHT Senken) in den feuchten Tropenwäldern Brasilien Afrika Indonesien liegen, etwas südlich des Äquators wegen dem Sonnenstand im November.
      Der Anstieg des CO2 in den letzten 60 Jahren hat jedenfalls zu mehr GRÜN und besseren Ernten geführt, genau das Gegenteil der Vorhersagen. Ein CO2-Senke stellt dagegen das riesige Ostsibirien und Kanada dar, besonders im Sommer.
      Schon im frühen Mittelalter (Klimaoptimum) war es wärmer als heute mit Wein ohne Hilfsmittel bis zur Ostsee.
      Übrigens gab es früher auch Malaria bis Finland und beim Bau von Petersburg sind viele Arbeiter daran gestorben.
      Heute ist ganz Europa bis in den Süden malariafrei.
      Im Augenblick importieren wir gerade wieder Tuberkulose :-)
      Aus Jugoslavien hatten wir ja die entzückende Masernepidemie in Berlin importiert, sie ist immer noch nicht ganz bei 0, wie z.Zt. in ganz Nordamerika.
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