09:50 18 November 2018
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    Frau arbeitet am Laptop

    Arbeit macht tot: Forscher erläutern Einfluss von Stress auf Gesundheit

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    Viel Stress in der Arbeit, aber keine Befugnisse, die Lage zu verändern – solche Faktoren erhöhen das Risiko eines frühen Todes um 15,4 Prozent, berichtet „Zee News“ unter Berufung auf eine Forschung an der Indiana University.

     

    Wissenschaftler haben Daten von 2.363 Menschen im Alter von über 60 Jahren binnen sieben Jahren analysiert. Dabei stellten sie fest: Wenn ein Angestellter ständig eine Situation kontrollieren musste und dabei auch die Anforderungen hoch waren, reduzierte sich sein Todesrisiko um 34 Prozent.

    Faktoren wie die Möglichkeit zur Kontrolle sowie bestimmte Befugnisse können demnach das Risiko reduzieren. So konnte der Mensch den Stress in seinem Interesse nutzen, zumindest Probleme lösen, Aufgaben stellen oder einen eigenen Arbeitsplan erstellen. Wenn es keine Ressourcen und Befugnisse dazu gibt, sieht die Situation genau umgekehrt aus.

    Hohe Anforderungen und keine Möglichkeit, Entscheidungen zu treffen, führen oft zu Übergewicht wegen ungesunder Ernährung, Rauchens und anderer gesundheitsschädlicher Gewohnheiten. Laut einer Statistik, die im Fachjournal „Personnel Psychology“ veröffentlicht wurde, gab es 26 Prozent von Todesfällen unter Angestellten im Dienstleistungssektor mit einem unmittelbaren Kontakt mit Kunden, 32 Prozent – unter Produktionsangestellten.

     

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    Tags:
    Menschen, Forscher, Wissenschaftler, Arbeit, Tod