20:39 20 Oktober 2020
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    Die Nasa-Raumsonde „Mars Reconnaissance Orbite“ hat Bilder des roten Planeten geschossen, auf denen riesige spinnenartige Gebilde zu erkennen sind, berichtet die Zeitung „Rossijskaja Gaseta“.

    Um die enormen Datenmengen auszuwerten, habe die Nasa Zehntausende Freiwillige heranziehen müssen. Sie hätten das Bildmaterial, das von der Raumsonde stamme, sorgfältig untersucht. Die Freiwilligen hätten 20 Mars-Regionen ausfindig gemacht, in denen sich saisonbedingt Kohlenstoffdioxid ablagern könnte. 

    Diese Regionen seien mit einem speziellen Tool namens High Resolution Imaging Science Experiment genauer unter die Lupe genommen worden. Das Ergebnis: Auf dem Südpol des Mars gebe es gefrorene CO2-Ablagerungen in Spinnen-Form. Die CO2-Sedimentationen zeichneten sich durch dünne Kanäle aus, die alle in einem Punkt zusammenlaufen und so diese ungewöhnliche Form bilden.

    Die Forscher seien zu dem Ergebnis gekommen, dass die ungewöhnliche Eisstruktur durch Schmelze unterhalb der Eisdecke zustande komme, wo der Marsboden diese erwärme. Das durch die Schmelze freiwerdende CO2 dränge an die Oberfläche und schneide die Rinnen, die an Spinnenbeine erinnerten.

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    Tags:
    Spinnen, CO2, Mars