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23:37 17 August 2019
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    Genuesische Festung in Sudak, Krim

    Kiew will sich britischen Archäologen auf der Krim in den Weg stellen

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    Das ukrainische Kulturministerium hat das Außenamt des Landes aufgefordert, Protestnoten an das britische und russische Außenministerium angesichts der von ihnen geplanten gemeinsamen Ausgrabungen auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim zu richten, wie aus einer Mitteilung der Behörde hervorgeht.

    Demnach stellt sich die ukrainische Behörde gegen die Ausgrabungen auf der Krim, die russische und britische Archäologen gemeinsam vornehmen wollen. Das Ministerium soll auch von Großbritannien gefordert haben, Maßnahmen zu ergreifen und den Besuch des „zeitweilig besetzten Territoriums der Autonomen Republik Krim und der Stadt Sewastopol“ von britischen Bürgern zu verhindern, heißt es.

    Wie aus dem Kulturministerium verlautet, haben die Behörden der Halbinsel zusammen mit den britischen Archäologen von der Universität Bristol und einem kriegsgeschichtlichen Magazin ein historisch-archäologisches Projekt geplant, das den Ereignissen des Krimkriegs 1853 – 1856 gewidmet sei. Im Rahmen des Projektes sollen gemeinsame archäologische Ausgrabungen, die Veröffentlichung von Büchern und Zeitschriften sowie Jugendlager für russische und britische Studenten arrangiert werden.

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    Tags:
    Geschichte, Archäologie, Universität Bristol, Kulturministerium der Ukraine, Außenministerium der Ukraine, Sewastopol, Krim, Großbritannien, Russland, Ukraine