13:55 08 April 2020
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    Der letzte Vertreter der Pinta-Riesenschildkröte, auch „einsamer George“ genannt, ist fünf Jahre nach seinem Tod einbalsamiert in seine Heimat auf die Galapagosinseln zurückgekehrt.

    Der Kadaver des Reptils wurde mittels einer Militärmaschine in die bevölkerungsreichste Stadt der Inseln, Puerto Ayora, geliefert, nachdem das Tier einige Jahre im Naturkundemuseum in New York präpariert worden war, wie das Fachportal Phys.org berichtet.

    Das Männchen der Unterart Chelonoidis nigra abingdonii wurde 1972 auf die Galapagosinsel Santa Cruz gebracht und George genannt. Um die Population wiederherzustellen, wurden verschiedene Paarungsversuche unternommen – doch vergeblich. So erhielt die Schildkröte den Beinamen „einsamer George“. 2012 starb das Tier im Alter von etwa 100 Jahren.

    Der Tierkadaver wurde daraufhin ins Naturkundemuseum in New York geschickt, um dort einbalsamiert zu werden. Seit September 2014 wurde der „einsame George“ im Museum ausgestellt. Am 17. Februar 2017 kehrte er nun auf Santa Cruz, wo er die letzten 40 Jahre seines Lebens verbracht hatte, wieder zurück.

    In seinem neuen Zuhause wurden spezielle Bedingungen geschaffen, die dem letzten Vertreter der Unterart Chelonoidis nigra abingdonii ein langes „Leben nach dem Tod“ garantieren.

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    Tags:
    Wissenschaft, Natur, Umweltschutz, Schildkröte, Naturkundemuseum New York, Santa Cruz, New York, Galapagos-Inseln