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23:13 19 September 2019
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    alte Bierflaschen (Symbolbild)

    Ein Bier nach einem Atomkrieg? Kein Problem!

    © AP Photo / Petros Karadjias
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    Wenn es Menschen geben wird, die einen Atomkrieg überleben, dann stehen die Chancen gut, dass sie nicht verdursten müssen. Das Newsportal „Business Insider“ schreibt, wie das gehen soll.

    Seit 1945 hat die US-Regierung mehrere Atombomben in der Wüste Nevada getestet. Allein bei der Operation Teapot 1995 wurden 14 Atomsprengköpfe gezündet. 

    Bei einem dieser Tests haben die Wissenschaftler aber nicht nur die Durchschlagskraft von Atombomben geprüft, sondern auch die Auswirkungen der Strahlung auf Bier und Erfrischungsgetränke. Dafür haben sie Dosenbier und Flaschenwasser in unterschiedlicher Entfernung von der Explosion aufgestellt. 

    via GIPHY

    Ein Teil der Behälter wurde einfach hingestellt, ein anderer Teil wurde eingegraben. Manche davon befanden sich gerade einmal 300 Meter von der Bombe weg, wie das Portal schreibt. Dann wurden zwei Sprengköpfe gezündet: Einer mit 20 Kilotonnen Sprengkraft, der andere mit 30 Kilotonnen.

    Letzten Endes haben die Forscher herausgefunden, dass manche der Getränke nach der Explosion noch genießbar waren. Natürlich waren das Bier und das Wasser in direkter Nähe zur Explosion radioaktiv verseucht. Aber in einer Notsituation hätte man das alles trinken können, schreibt „Business Insider“.

    Aber ein Bierchen ist vielleicht nicht das allererste, was man nach einer Atomexplosion suchen sollte. Besser ist es, sich erstmal vor radioaktivem Niederschlag in Sicherheit zu bringen, rät das Portal.

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    Tags:
    Forschung, Atomkrieg, Bier, USA