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    menschliches Skelett (Symbolbild)

    China: Über 5.000 Jahre alte Riesen am Gelben Fluss entdeckt

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    Chinesische Archäologen haben in ihrer Heimat Knochen urzeitlicher Überriesen entdeckt, wie das lokale Newsportal „ecns.cn“ berichtet.

    Weit über 1,90 Meter groß sollen diese Riesen gewesen sein.

    „Diesen Wert haben wir durch Knochenuntersuchungen ermittelt. Zu Lebzeiten waren diese Menschen aber sicherlich noch größer. Die Ursache für ihren Körperbau könnte reichhaltige Nahrung gewesen sein, die ihnen zur Verfügung stand“, sagte Fang Hui, Leiter des Zentrums für Geschichte und Kultur an der Shandong University, laut dem Portal.

    Seit 2006 führt der Wissenschaftler mit seinen Kollegen Ausgrabungen in der Nähe der Stadt Jiaojia durch in der ostchinesischen Provinz Shandong. Dort sind die Knochenreste der Überriesen auch entdeckt worden. Diese Urzeitmenschen sind Angehörige der Longschan-Kultur, wie die Forscher annehmen. Diese neolythische Zivilisation bewohnte vor 5.000 Jahren das Becken des Gelben Flusses.

    Zudem haben die Archäologen dort bislang über 100 Ruinen, mehr als 200 Grabstätten und rund 20 Opfergruben gefunden. Diesen Entdeckungen nach zu urteilen lebten die Longschan-Menschen recht komfortabel. So weisen ihre Häuser bereits Aufteilung nach Zimmern und Bereichen auf.

    Auch war ihre Ernährung, wie der Wissenschaftler Hui schon gesagt hat, offenbar reichhaltig. Denn die Riesen vom Gelben Fluss betrieben intensive Landwirtschaft: Weizenanbau und Schweinezucht zum Beispiel.

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    Tags:
    Forschungen, Knochen, Archäologen, China