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09:20 18 Oktober 2019
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    Large Hadron Collider (Archivbild)Computerzentrum von CERN (Archivbild)

    Russen entwickeln Software für Large Hadron Collider

    CC BY-SA 4.0 / Maximilien Brice / Large Hadron Collider (cropped a photo) © AP Photo / Martial Trezzini
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    Einen Versuch mit dem Large Hadron Collider auf einem Rechner auszuwerten, würde den Arbeitsspeicher des Rechners sprengen – diese Aufgabe erledigen mehrere Computer. Russische Programmierer entwickeln eine Software, die diese Arbeiten koordiniert.

    Schon Ende dieses Jahres soll die russische Software am CERN in der Schweiz starten. Dies haben russische Kernphysiker mit ihren Kollegen kürzlich vereinbart.

    Und die Wissenschaftler in der Schweiz wissen, was sie von dieser Kooperation haben. Denn die Kernphysiker aus Russland haben bereits eine Software ans CERN geliefert: „AGIS“ hieß das Programm. Es handelte sich um ein zentrales Portal zur Datenintegration eines Grids.

    „Das AGIS-System hat sich als derart anwenderfreundlich und funktional bewährt, dass die Leitung des CERN beschlossen hat, diese Software auf andere Experimente des Large Hadron Collider auszuweiten“, erklärte ein Sprecher des russischen Softwareentwicklers.

    Das neue Programm werde die Experimente miteinander verknüpfen und die Informationsmodelle dabei durch spezifische Datenstrukturen ergänzen.

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    Tags:
    Software, CERN, Schweiz, Russland