07:00 20 Januar 2020
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    Die Fläche der Gletscher in der Arktis ist im September auf die Größe von 4,6 Millionen Quadratmetern geschrumpft. Dies schreibt die Zeitung „The New York Times“ unter Berufung auf Ergebnisse der Experten vom Schnee- und Eisdatenzentrum der USA(NSIDS) in Boulder im Bundesstaat Colorado.

    Im März 2017, als die Eisfläche ihr jährliches Maximum erreicht hatte, waren laut der Zeitungsmeldung nur 14,25 Millionen Quadratkilometer der Arktis mit Eis bedeckt – 1,22 Millionen weniger als im Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010.

    Innerhalb von zehn Jahren sind nach Angaben der US-Forscher bereits 13 Prozent der Gletscheroberfläche getaut.

    In diesem Jahr sei besonders viel Eismasse in der Beaufortsee vor der Küste Alaskas verlorengegangen.

    Die Eisschmelze hat laut Mark Serreze, Leiter des Forschungszentrums NSIDS, in diesem Jahr früher als gewöhnlich begonnen. Er schließt nicht aus, dass bis 2030 dieses Gebiet des Arktischen Ozeans in den Sommermonaten völlig eisfrei sein könne.

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    Tags:
    Eisschmelze, Gletscher, Eis, Alaska, Arktis