20:32 20 Februar 2018
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    Experte: Die Menschheit dürfte nicht wegen Klimaerwärmung zugrunde gehen, sondern…

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    infolge einer Übervölkerung. Zu diesem Schluss gelangte Artjom Akschinzew vom Institut für Probleme der Wasserwirtschaft der Russischen Akademie der Wissenschaften. In einem Sputnik-Interview widerlegte er einige gängige ökologische Mythen.

    Das Hauptproblem sind keine Plastikabfälle und die globale Klimaerwärmung. Das ist die Übervölkerung. Vier Milliarden Menschen gehen jeden Tag hungrig zu Bett, die Süßwasserreserven auf der Erde sine beschränkt… Globale Katastrophen dürften eintreten, wenn die Erdbevölkerung zwölf Milliarden erreicht“, sagte der Ökologe.

    Einige Experten gehen davon aus, dass der Point of no Return in etwa 100 Jahren zu befürchten ist.

    Akschinzew zufolge ist dieses Szenario ziemlich wahrscheinlich, falls nichts zur Lösung des Problems der Übervölkerung getan wird. Die Menschheit sollte sich darüber klar werden, dass die physikalischen, biologischen und ökologischen Möglichkeiten der Erde nicht unbegrenzt seien und der Planet nicht eine unbegrenzte Zahl der Menschen beherbergen könne.

    Der Wissenschaftler ist der Ansicht, dass es keine Klimaerwärmung gibt. Es gehe eher um Klimaveränderungen. „Derzeit leben wir in einer Epoche zwischen Eiszeiten. In der Geschichte der Erde wurden mindestens acht langanhaltende Eiszeiten nachgewiesen. Logischerweise dürfte es irgendwann auch zu einer neunten kommen.

    „Die Temperatur auf der Erdoberfläche hängt in vieler Hinsicht von der Sonnenaktivität, von Vulkanen und vom Austritt von Methan aus dem Erdinneren ab. Natürlich haben auch anthropogene Faktoren Auswirkungen, die aber äußerst gering sind“, meinte Akschinzew.

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    Wissenschaftler, Klimaerwärmung, Klima, Erde
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