22:34 16 Oktober 2018
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    Hawking prophezeit: Bald muss die Menschheit nach neuem Heimatplaneten suchen

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    Falls das Problem des Treibhauseffekts nicht gelöst wird, ist die Erde in 200-500 Jahren für die Menschen nicht mehr bewohnbar. Davor warnt der britische Physiker Stephen Hawking in seinem Projekt „Stephen Hawking's Favourite Places“.

    Er vergleicht die Erde mit der Venus, auf der es nach Nasa-Angaben vor vier Milliarden Jahren auch Wasser und Pflanzen gegeben habe. Wegen Treibhausgasen sei jedoch die Temperatur auf dem Planeten auf 460 Grad Celsius angestiegen.

    Der Planet Erde ist heute 4,5 Milliarden Jahre alt. Das heiße, dass die Menschheit in 200-500 Jahren einen besseren Lebensort für sich finden müsse, meint der Forscher.

    „Wenn ihr das nächste Mal einem Leugner des Klimawandels begegnet, schickt ihn auf die Venus. Ich bezahle den Flug“, so Hawking.

    Nicht nur der Klimawandel, sondern auch das Bevölkerungswachstum und der dadurch steigende Energieverbrauch bedrohen seiner Meinung nach das Leben auf der Erde. Als Ergebnis könne sich unser Planet in einen „brennenden Feuerball“ verwandeln, erklärte der Wissenschaftler auf der Konferenz „Tencent WE Summit“ in Peking.

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    Forscher, Klimawandel, NASA, Stephen Hawking, Erde