14:30 17 November 2018
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    Ein belegtes Brötchen. Symbolbild

    Forscher wissen, welche „Diät“ Krebs verursacht

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    Krebsforscher aus den USA haben in einem Laborversuch festgestellt, wie die Entstehung von Prostatakrebs mit fetthaltiger Ernährung zusammenhängt. Das Portal „Life.ru“ berichtet.

    Gehen bestimmte Gene verloren – nämlich die beiden Gene PTEN und PTL – setzt die Tumorbildung ein. Und bei Zerstörung von PTL kommt es gar zum Tumorwachstum, schreibt das Portal mit Verweis auf „Medical Express“.

    Bei einem Laborversuch haben die Wissenschaftler laut dem Portal Mäuse auf eine Fastfood-Diät gesetzt. Nach einer Zeit hat bei den Nagern mit beschädigten PTEN- und PTL-Genen die Tumorbildung begonnen. Nachdem die Tiere aber eine fettfreie Diät durchgemacht hatten, konnte das Fortschreiten der Krankheit angehalten werden, wie das Portal schreibt.

    Die US-Forscher glauben nun, den „Umschalter“ dieser Stoffe gefunden zu haben. Sollte ihre Vermutung sich bestätigen, könnte es laut dem Portal ein Mittel geben, dass die Ausbreitung von Metastasen verhindert – oder sogar metastasierende Tumoren heilt.

    „Obwohl allgemein bekannt ist, dass westliche Ernährungsgewohnheiten die Entstehung von Prostatakrebs begünstigen, hat es bislang zu wenige Belege für diesen Zusammenhang gegeben“, sagt einer der Wissenschaftler laut dem Portal.

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    Tags:
    Prostatakrebs, Wissenschaft, Gesundheit, Krebs