12:59 25 September 2018
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    Fernsehfans leben gefährlich – Studie

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    Langes Fernsehen erhöht das Risiko für Venenthrombose, wie eine US-Studie beweist. Medizinforscher an der University of Minnesota haben in einer 24-jährigen Daueruntersuchung 15.000 US-Bürger zwischen 45 und 64 Jahren beobachtet und sie regelmäßig nach ihrem Zustand und ihrer Lebensweise befragt.

    Wie die Webseite Science Daily berichtet, sind unter den Forschungsteilnehmern insgesamt 691 Fälle von Venenthrombose festgestellt worden. Dabei litten die Fernsehfans um 70 Prozent öfter an dieser Krankheit. Bei den Probanden mit gleichem Gewicht und gleichem physischen Belastungsumfang wurde ein erhöhtes Thromboserisiko registriert.

    „Diese Ergebnisse zeigen, dass auch Menschen, die regelmäßig körperliche Übungen durchführen, den potentiellen Schaden eines längeren Sitzens, so beispielsweise vor dem Fernsehen, nicht ignorieren dürfen“, sagte der Mitautor der Studie Yasuhiko Kubota.

    Bei einer Venenthrombose bilden sich in Venen Blutgerinnsel, wobei Beingefäße am häufigsten betroffen sind. Dieses Leiden kann den Verschluss der Lungenschlagader verursachen, der ohne Behandlung tödlich endet.

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    Tags:
    Studie, Risiko, Fernsehen, Science Daily, USA