00:43 24 September 2018
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    Durchbruch in Krebsforschung? Überraschende Diagnosehilfe

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    Die Früherkennung von Tumoren hat ein besonderes Verfahren zur Hauttätowierung ermöglicht, das im Fachmagazin „Science Translational Medicine“ geschildert wird.

    Mithilfe der Methode wird eine Hyperkalzämie (ein erhöhter Calzium-Spiegel im Blutserum) festgestellt, die in manchen Fällen auf eine onkologische Erkrankung hindeutet, so die Studie. Der tätowierte Hautbereich scheidet bei gewissen Änderungen im Körper das Pigment Melanin aus, das das Tattoo-Bild äußerlich verändert. Der natürliche „Anzeiger“ soll die Betroffenen dazu bewegen, umgehend ärztliche Hilfe aufzusuchen.

    Die neuentwickelte Methode wurde an Versuchsratten erfolgreich getestet, die zuerst einer Tätowierungsprozedur unterzogen und dann mit Tumoren „verseucht“ wurden.

    Die Autoren der Studie räumen jedoch ein, dass sich die Methode nicht für alle Arten von Krebs als Diagnosemittel eigne.

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    Tags:
    Hilfe, Krebs, Erkrankung, Tattoo