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    Opferstätte mit 140 Kinderskeletten in Peru gefunden (Archiv)

    Peru: Opferstätte mit 140 Kinderskeletten entdeckt

    © AP Photo / Gabriel Prieto/National Geographic
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    Eine Gruppe von US-Archäologen mit John Verano an der Spitze hat in der Ausgrabungsstätte Las Llamas in Nordperu die angeblich weltgrößte historische Stätte für Ritualmorde an Kindern entdeckt. Das schreibt die Zeitung „The Independent“.

    Skelette von 140 Kindern im Alter zwischen fünf und 14 Jahren und die sterblichen Überreste von 200 jungen Lamas wurden demnach in der Stätte gefunden. Expertenschätzungen zufolge waren die Kinder vor rund 550 Jahren bei einer Zeremonie geopfert und dann im Sand eines Steilhangs begraben worden.

    Der Fundort befindet sich rund 300 Meter von der Pazifik-Küste entfernt, nahe der heute als Trujillo bekannten Stadt. Die Stätte wurde von den Chimú errichtet, deren Kultur sich vom 13. bis zum späten 15. Jahrhundert im Norden Perus durchgesetzt haben soll, wie das Blatt schreibt.

    Die Forscher schließen nicht aus, dass die Chimú die Kinder rituell töteten, als es vom Wetterphänomen El Niño ausgelöste Überschwemmungen an der peruanischen Küste gab. Die Opfer sollten besseres Wetter bringen.

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    Tags:
    Opferstätte, The Independent, Pazifik, Peru
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