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    Umweltverschmutzung (Symbolbild)

    CO2-Gehalt der Luft erreicht Rekordhoch seit 800.000 Jahren

    Nikolay Grigoriev
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    Die Konzentration von Kohlendioxid hat während des ganzen April 2018 den Wert von 410 ppm überstiegen. Damit sind die monatlichen Durchschnittswerte zum ersten Mal in der Geschichte der Beobachtungen übertroffen. Dies schreibt die britische „The Independent“ unter Verweis auf Forschungsdaten des Mauna Loa Observatory in Hawaii am Sonntag.

    Der Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre überstieg demnach erstmals im Jahr 2013 den Wert 400 ppm (parts per million bzw. Volumenprozent  – wichtigster Indikator für die Qualität der Luft). Im Oktober 2017 war berichtet worden, dass ein Jahr zuvor dieser Wert bereits 403 ppm übertroffen haben soll. Dabei war die CO2-Konzentration laut dem Scripps Institution of Oceanography in Hawaii bis zum Beginn der Industrierevolution nicht höher als 300 ppm.

    Die Forscher warnen, dass eine Zunahme des CO2-Gehalts der Luft eine globale Erwärmung nach sich ziehen würde. Anfang Januar war mitgeteilt worden, dass ein internationales Forscherteam zur Schlussfolgerung gekommen sei, dass über ein Viertel des Territoriums der Erde austrocknen könne, sollte die Durchschnittstemperatur auf der Erde noch um ein Grad Celsius ansteigen.

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    Durchschnittstemperatur, Erwärmung, parts per million (ppm), Durchschnittswerte, CO2-Gehalt, Scripps Institution of Oceanography in Hawaii, Mauna Loa Observatory in Hawaii, The Independent, Großbritannien, Hawaii
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