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    Zu Katastrophe verdammt: So endet unser gigantischer Lebensspender

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    Ein internationales Forscherteam hat nachgewiesen, dass die Sonne sich in ihrer abschließenden Existenzphase wahrscheinlich in einen planetarischen Nebel verwandeln wird. Diese Hypothese war auch früher vorgebracht worden, aber einige Forscher meinten dennoch, dass ein Gestirn doppelt so groß sein müsse, um seine Außenhülle abstoßen zu können.

    Winterabend in Peking
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    Wie das Online-Magazin „Science Alert“ berichtet, haben die Ergebnisse einer Computermodellierung bestätigt, dass das Leben der Sonne und von 90 Prozent anderer Sterne mit einem planetaren Nebel enden soll. Der entblößte Kern der Sonne wird demnach zu einem Weißen Zwerg, der im Laufe von 10.000 Jahren den Nebel beleuchten soll. Dann beginnt sich der Weiße Zwerg allmählich abzukühlen und an Leuchtkraft zu verlieren. Dutzende Jahrmilliarden später soll sich aus dem Weißen Zwerg ein Schwarzer Zwerg entwickeln, der kein sichtbares Licht mehr ausstrahlen wird.

    Als planetarer Nebel gilt ein Objekt, das aus einer Gashülle und einem weißen Zwerg besteht. Planetare Nebel bilden sich, wenn Rote Riesen – ehemalige Hauptreihensterne – ihre Außenhüllen abstoßen. Laut  Hochrechnungen wird sich die Sonne in etwa fünf Milliarden Jahren zu einem Roten Riesen entwickeln, der als Stern von großer Ausdehnung die Orbits der Erde und des Mars erreichen soll.

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    Tags:
    Mars, Erde, Sterne, US-Fachblatt "Science Alert", Sonne
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