12:10 18 Dezember 2018
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    Eine Frau mit Brille

    Gute Nachricht für Brillenträger

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    Eine schwache Sehkraft und die Notwendigkeit, eine Brille zu tragen, können mit einem höheren Niveau des Intellekts zusammenhängen. Zu solchem Schluss sind Forscher der Edinburgh University gelangt, die die Gene-Daten von über 300.000 Menschen erforscht hatten. Die Ergebnisse ihrer Studie veröffentlichte das Fachmagazin „Nature Communications“.

    Insgesamt hätten die Wissenschaftler 148 Genlozi (Genlokus — Stelle auf der Genekarte, wo sich der Gen befindet – Anm. d. Red.) entdeckt, die mit den kognitiven Fähigkeiten verbunden sind, und bewertet, wie diverse Faktoren (von der Griffkraft bis zur Depression) die Intelligenz beeinflussen.

    Sie haben dabei folgende Gesetzmäßigkeit entdeckt: Bei den Gescheitesten war die Wahrscheinlichkeit höher, das Gen zu finden, welches die Notwendigkeit des Brillentragens bedingt.

    Die Forscher haben zudem einen Zusammenhang zwischen einem hohen Niveau des Intellekts und einer hohen Lebensdauer, einem geringeren Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, einer stärkeren Psyche und gesünderen Gefäßen entdeckt.

    „Die Studie hat eine Vielfalt genetischer Unterschiede zum Vorschein gebracht, die mit der Vererbung geistiger Fähigkeiten verbunden sind“, betonte Frau Doktor Gail Davies, die das Forscherteam leitete.

    Eine Reihe früherer Studien hatte gezeigt, dass Menschen, die Brillenträger sind, von den anderen als klügere, zuverlässigere, arbeitsfähigere und ehrlichere Menschen empfunden werden.

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    Tags:
    Gesetzmäßigkeit, Psyche, kognitive Fähigkeiten, Gen, Intelligenz, Intellekt, Brillenträger, Edinburgh University, "Nature Communications", Gail Davies, Edinburgh, Schottland