07:18 20 Juli 2018
SNA Radio
    Schädel (Symbolbild)

    Frauen und Kinder: Spuren von Menschenopfern im Brandenburger Land entdeckt

    CC0 / pixabay/PeterDargatz
    Wissen
    Zum Kurzlink
    0 1945

    Bei Ausgrabungen im „deutschen Stonehenge“ beim Dorf Pömmelte, etwa 130 Kilometer südwestlich von Berlin, sind gebrochene Schädel und Rippenknochen, darunter von Frauen und Kindern, gefunden worden. Sie können als Beweise für Opfergaben in uralten Zeiten betrachtet werden.

    Wie die Webseite Live Science berichtet, haben Archäologen in der Kreisgrabenanlage menschliche und tierische Knochen sowie Trinkgefäße und Steinmühlen freigelegt. Die menschlichen Überreste werden auf das Jahr 2300 vor u. Z. datiert.

    Die letzten Lebensminuten der Opfer seien schrecklich gewesen: Nach allem zu urteilen, seien sie in eine Grube geworfen oder gestoßen worden. Bei einem Jugendlichen seien die Hände zusammengebunden, sagte der Forscher André Spatzier vom Landesamt für Denkmalpflege in Baden-Württemberg. Nach seiner Vermutung könnte die Kreisgrabenanlage im Altertum auch für die Ausübung von Ritualen genutzt worden sein.

    Zum Thema:

    Sagenhafter Fund: Rügen wird zur Schatzinsel
    Festschmaus in der Steinzeit: Was die Stonehenge-Erbauer aßen
    Amazonas-Rätsel: Dschungel offenbart verborgenes Stonehenge-Double – VIDEO
    Tags:
    Menschenopfer, Ausgrabungen, Knochen, Deutschland
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren