14:05 18 Oktober 2018
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    Polarlichter, ein Foto von der ISS (Archivbild)

    Magnetsturm trifft am Dienstag auf die Erde

    © NASA . Scott Kelly
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    Ein Magnetsturm der Klasse G1 soll am Dienstagmorgen über unserem Planeten toben. Das geht aus einer aktuellen Prognose des Labors für solare Röntgenastronomie im Moskauer Lebedew-Physikinstitut (FIAN) hervor.

    Den Vorhersagen zufolge trifft der Sturm um fünf Uhr MESZ auf die Erde. Die Magnetosphäre soll bis Mittag gestört sein. Laut früheren Einschätzungen der Forscher wurde dieser Sturm am Montag erwartet.

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    Der bisher letzte Magnetsturm hatte am 28. Juni unseren Planeten erfasst. Weitere Ereignisse dieser Art waren am 6. und 7. Mai registriert worden. Am 20. April war die Erde vom schwersten Magnetsturm seit Anfang des Jahres heimgesucht worden.

    Solche Magnetstürme können sich in einem geringen Maße auf die Steuerungssysteme von Weltraumapparaten und Stromverbundnetzen auswirken sowie Polarlichter in hohen Breiten auslösen. Diese Phänomene entstehen durch das Zusammenwirken der Magnetosphäre mit dem Sonnenwind – den vorbeiströmenden geladenen Teilchen, die die Sonne ständig in alle Richtungen sendet.

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    Der Einfluss der Magnetstürme auf Menschen, Tiere, Kommunikationsverkehr und anderes wird nach einer Fünf-Punkte-Skala, die von G1 (schwache Stürme) bis G5 (extrem starke Stürme) reicht, bewertet.

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    Tags:
    Magnetstürme, Magnetsturm, Sonnenflecken, Sonnenaktivität, Sonne, Gesundheit, Lebedew-Institut, Weltall, Erde