07:39 19 August 2018
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    Zucker (Symbolbild)

    Zucker: Neue Gefahr aufgedeckt

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    Forscher an der Columbia University (New York) haben herausgefunden, dass der tägliche Verzehr von zweieinhalb Teelöffeln Zucker das Risiko zur Entwicklung der Alzheimer-Krankheit bzw. einer Altersdemenz erhöht, berichtet das Portal IZ.RU.

    Wie die britische Zeitung „Daily Mail“ schreibt, wurden die Ergebnisse der entsprechenden Studie bei der Internationalen Alzheimer-Konferenz vorgestellt.

    Während der langjährigen Forschung waren 2226 Personen untersucht worden, die ursprünglich keine Demenzsymptome aufwiesen. Die Probanden wurden danach gefragt, ob sie Essen und Getränke mit Zucker gesüßt hätten. Innerhalb von sieben Jahren hat sich bei 426 Teilnehmern an dem Langzeitexperiment die Alzheimer-Erkrankung entwickelt.

    Wie die Studie ergab, ist das Alzheimer-Risiko bei denjenigen, die gesüßte Getränke, darunter Obstsaft und Obstbowle, vorziehen, um 27 Prozent höher als bei den anderen Testpersonen. Am stärksten betroffen seien die Limonade-Liebhaber, die um 54 Prozent häufiger an Alzheimer erkrankten.

    Darüber hinaus wurde festgestellt, dass der tägliche Verzehr von 30,3 Gramm Zucker das Risiko einer Altersdemenz um 33 Prozent erhöht – im Vergleich zum Zuckerkonsum von höchstens 5,8 Gramm pro Tag.

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    Tags:
    Risiko, Alzheimer, Zucker, The Daily Mail, USA
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