12:07 23 Oktober 2018
SNA Radio
    Wasserpfeife (Symbolbild)

    Mythos von Unschädlichkeit der Wasserpfeife entlarvt?

    CC0 / Ozabot
    Wissen
    Zum Kurzlink
    2484

    Die Wasserpfeife schadet der Gesundheit genauso wie gewöhnliche Zigaretten. Das ist das Fazit einer aktuellen Studie von Forschern der Universität Kalifornien, die auf der Web-Seite der Uni veröffentlicht wurde.

    Demnach unterzogen die Wissenschaftler ihrer Untersuchung 48 Freiwillige, die 30 Minuten lang Wasserpfeife rauchten. Die Fachleute verfolgten die Herzschlagfolge, den Blutdruck sowie den Nikotinspiegel im Blut vor und nach dem Rauchen.

    Sie stellten fest, dass sich die Herzschlagfrequenz nach dem Rauchen einer Wasserpfeife um 16 Schläge pro Minute erhöhte, und dass der arterielle Blutdruck zunahm. Diese Angaben ähneln laut den Wissenschaftlern denen bei gewöhnlichen Zigarettenrauchern.

    Zudem erklären die Forscher, dass der Tabak für Wasserpfeifen künstliche chemische Stoffe beinhalte, deren Verwendung bei der Zigarettenherstellung gesetzlich verboten sei. Solche Substanzen könnten der menschlichen Gesundheit noch mehr schaden.

    Weitere Sputnik-Artikel: Philip Morris is watching you! Gesichtserkennung im Tabakladen

    Die weit verbreitete Vorstellung, dass das Rauchen von Wasserpfeifen viel weniger schädlich sei als Zigaretten, sei unbegründet, so die Forscher.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Forscher warnen vor Alkoholverzicht
    Alkoholmissbrauch in USA: Weltwirtschaftskrise „schlägt auf die Leber“ – Forscher
    Todesrisiko steigt: Neue Studie widerspricht geläufigen Richtwerten zum Alkoholkonsum
    Tags:
    Forscher, Zigarette, Tabak, USA