02:25 16 August 2018
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    Google Maps gibt Flacherdlern den Gnadenschuss

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    Googles Kartendienst hat eine neue Version veröffentlicht. Wer nun bei Google Maps komplett herauszoomt, hat neuerdings auf dem Bildschirm den Erdball und nicht mehr die traditionelle flache Mercator-Projektion vor sich. Der Suchmaschinen-Riese kündigte die Neuigkeit per Twitter an.

    Die neue Darstellungsweise beseitigt die Verzerrungen, die bei der Abbildung einer Kugel auf einer Fläche zwangsläufig entstehen. Bei zweidimensionalen Karten sind die Regionen in Polnähe viel größer als jene in Äquatornähe. Grönland wird beispielweise größer als Afrika dargestellt. In Wahrheit würde Grönland aber etwa 14 Mal auf Afrika passen.

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    Der Beitrag von Google löste viel Heiterkeit auf Kosten der Anhänger der Flache-Erde-Theorie aus. Diese halten die Aufnahmen von unserem Planeten aus dem Weltraum für Fälschungen und gehen davon aus, dass die Erde eine Scheibe mit dem Nordpol in der Mitte ist.

    „Oh, die Flacherdler werden randalieren“, kommentierte der Twitter-Benutzer Doug Stienstra.

    „Flat Earth Society, habt ihr das gesehen?“ fragte ein anderer User unter dem Namen koush‏, worauf er eine Bejahung von der ulkigen Gesellschaft bekam.

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    ​Das neue Update funktioniert vorerst nur in der Browser-Version für den Desktop. In der Karten-App von Google ist die Welt noch immer eine Scheibe.

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    Flache-Erde-Theorie, Welt, Internetnutzer, Google-Karte, Wissenschaft, Google Maps, Weltall, Erde, Weltraum
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