09:53 22 Oktober 2018
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    So schnell töten sich die Zellen – Studie

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    Die Forscher James Ferrell und Xianrui Cheng von der Stanford University im US-Bundesstaat Kalifornien haben zum ersten Mal die Geschwindigkeit des Zelltodes bestimmen können. Die Ergebnisse der Studie wurden im Fachmagazin „Science“ veröffentlicht.

    Die Biochemiker untersuchten am Beispiel der Eizellen des Krallenfrosches den Mechanismus hinter der Apoptose, einem Programm, mit dem sich Zellen selbst zerstören. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes zelluläres „Suizidprogramm“, das wichtig für den Aufbau neuer Zellen und für die Selbstregulierung von Geweben ist.

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    Der programmierte Zelltod beginnt anscheinend mit einem Signal, das „Killerproteine“ aktiviert. Der „Zellsuizid“ ist wichtig für den Aufbau neuer Zellen sowie für die Selbstregulierung von Geweben und soll sich den Wissenschaftlern zufolge in Form einer Triggerwelle mit einer Geschwindigkeit von 30 Mikrometern pro Minute durch das Zellgewebe bewegen.

    Die Recherche könnte in Zukunft neue Möglichkeiten in der Medizin eröffnen, meint das Forscherteam, etwa bei der Behandlung von Krebs oder neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer.

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    Versuche, Untersuchung, Recherche, Wissenschaftler, Forschung, Forscher-Team, Forscher, Studie, Gewebe, Selbstmord, Suizid, Erkrankung, Krebszellen, Krebserkrankung, Krebs, Zellen, Biologie, Stanford University, Kalifornien, USA