02:55 16 Dezember 2018
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    Raumschiff Sojus-MS

    Was machte „Sojus“ undicht? Untersuchungskommission vermutet äußeren Einfluss

    © Foto: Roscosmos/Alexander Misurkin
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    Die Sonderkommission, die das Entstehen eines Mikrorisses im an die Internationale Raumstation ISS angekoppelten Raumschiff Sojus-MS untersucht, zieht mehrere Versionen in Betracht. Am wahrscheinlichsten soll eine äußere Einwirkung der Grund sein, teilte eine Quelle im Industriebereich für Raketen und Weltraum gegenüber Sputnik mit.

    Der Riss konnte demzufolge wegen eines Mikrometeoriten, Weltraumschrotts oder Herstellungsfehlers entstehen. Man berücksichtige zwar alle Varianten, die letzte sei jedoch weniger wahrscheinlich. Denn weder bei den Vorprüfungen noch nach zweimonatigem Verweilen des Schiffes an der Erdumlaufbahn seien Probleme aufgetreten.

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    „In diesem Zusammenhang wird den Versionen über einen äußeren Einfluss auf die Außenhaut des Schiffes der Vorzug gegeben“, so die Quelle.

    In der Nacht auf Donnerstag war es zu einem Luftleck infolge eines Mikrorisses im Orbitalmodul des Raumschiffs Sojus-MS gekommen. Die Kosmonauten verschlossen die Stelle am Donnerstagabend mit einem speziellen Dichtungsmittel.

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    Tags:
    Astronauten, Kosmonaut, Reparatur, Leck, Panne, Sojus-Raumschiffe, Raumschiff, Raumkapsel, Raumfahrtbehörde, Raumfahrer, Raumfahrt, Raumapparate, Sojus, Internationale Weltraumstation ISS, Weltraum, Weltall