00:51 20 September 2018
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    Arzt im Krankenhaus (Symbolbild)

    WHO offenbart Gesundheitsgefahr für 1,4 Milliarden Menschen

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    Fachleute der Weltgesundheitsorganisation haben festgestellt, dass 1,4 Milliarden Menschen ein Risiko haben, in der Zukunft mit schweren Erkrankungen konfrontiert zu werden. Das geht aus einer Studie hervor, die in dem Fachmagazin „The Lancet Global Health“ veröffentlicht wurde.

    In der Studie heißt es, dass 1,4 Milliarden Menschen wegen mangelnder körperlicher Aktivität mit solchen Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Herz- und Gefäßerkrankung, Schwachsinn, Brust- und Dickdarmkrebs konfrontiert werden können.

    Die Studienautorin Regina Guthold merkt an, ein Viertel der Menschen weltweit bewegte sich zu wenig, und die Tendenz bleibe gleich.

    Von 2001 bis 2016 haben Bewohner westlicher Länder mit hohem Einkommen sowie Lateinamerikas und der Karibik zusehends weniger Zeit für körperliche Aktivitäten aufgewendet. Wissenschaftler erklären dies mit dem Übergang zu einer sitzenden Lebensweise, mit der Verlängerung der Ruhezeit und auch damit, dass die Menschen in diesen Regionen häufiger mit Autos fahren. Gleichzeitig haben die Menschen in Ländern mit geringerem Einkommen mehr körperliche Arbeit und wenigen Zugang zu „passiven“ Verkehrsmitteln.

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt daher, dass Menschen im Alter von 18 bis 64 Jahren mindestens 150 Minuten für Sport mit „moderater Intensität“ oder 75 Minuten für Aktivitäten mit „kräftiger Intensität“ pro Woche aufwenden sollen.

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    Bewegung, Forschung, Wissenschaftler, Studie, Bedrohung, Gefahr, Gesundheit, Weltgesundheitsorganisation (WHO)