17:45 23 September 2018
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    „Mona Lisa entschlüsselt“: Forscher erklären das berühmteste Lächeln der Welt

    © AP Photo / Luis Benavides
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    Das weltbekannte Lächeln der Mona Lisa hat zu mehreren Spekulationen über das Model von Leonardo da Vinci, Lisa Gherardini, geführt. Auch über ihren Gesundheitszustand wurde immer wieder gesprochen. Amerikanische Mediziner behaupten nun in einer in der Zeitschrift „Mayo Clinic Proceedings“ veröffentlichten Studie, das Rätsel entschlüsselt zu haben.

    Laut Dr. Mandeep Mehra vom Brigham and Women’s Hospital und Hilary Campbell von der University of California Santa Barbara können das dünn werdende Haar der Mona Lisa, die gelbe Haut und ein möglicher Kropf sichtbare Beweise für die Hypothyreose – eine Unterfunktion der Schilddrüse – sein.

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    Die Ursache für die Krankheit der 1479 in Florenz geborenen Gherardini kann in der damaligen Ernährung der Italiener liegen, die viel Wurzelgemüse und Getreide, aber wenig Fleisch und Fisch enthielt, so die Wissenschaftler. In dieser Diät habe es an Jod gemangelt, was oft zu Kropfkrankheiten, denen eine geschwollene Schilddrüse zugrunde liegt, geführt habe.

    Die Forscher weisen außerdem darauf hin, dass Lisa Gherardini wenige Monate vor dem Entstehen des Porträts ein Kind zur Welt gebracht hatte. Auch die Schwangerschaft habe eine Entzündung der Schilddrüse verursachen können.

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    Tags:
    Erkrankung, Gemälde, Bild, Ernährung, Maler, Kind, Schwangerschaft, Frau, Malerei, Geburt, Essen, Kunst, Gesundheit, Krankheit, Mona Lisa, Leonardo da Vinci, USA