05:10 19 Oktober 2018
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    Forscher finden in England Spuren eines verschwundenen Kontinents

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    Wissenschaftler haben seit Jahrhunderten geglaubt, dass die Insel Großbritannien aus der Kollision zweier kontinentaler Landmassen entstand. Laut einer neuen Studie soll daran auch ein dritter Mikrokontinent beteiligt gewesen sein, berichtet das Fachportal Phys.org.

    Der Forschungsartikel erschien im Journal „Nature Communications“ und bezieht sich auf eine großangelegte Studie über britische Gesteine.

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    Früher war angenommen worden, dass sich die britischen Inseln vor etwa 400 Millionen Jahren aus den Mikrokontinenten Avalonia und Laurentia bildeten.

    Forscher von der Universität Plymouth untersuchten die Gesteinszusammensetzung in den großbritischen Grafschaften Cornwall und Devon.

    Nach einer mineralogischen Analyse stellte sich heraus, dass die britischen Inseln als Folge der Kollision von Avalonia und Laurentia mit einem dritten Mikrokontinent namens Armorica entstanden.

    Dafür spreche unterem anderem die Tatsache, dass die Gesteinsstruktur im Südosten Englands geologische Verbindungen mit dem französischen Festland aufweise, sich aber vom Rest Großbritanniens unterscheide.

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    Entdeckung, Forscher, Großbritannien, Frankreich