11:12 14 Dezember 2018
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    Universum (Symbolbild)

    Forscher benennen Todesfrist des Universums

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    Ein internationales Forscher-Team hat zehn Millionen Sternsysteme beobachtet und eine mögliche Lebensdauer des Universums prognostiziert, schreibt die japanische Zeitung „Asahi Shimbun“.

    Laut der Studie wird das Universum noch etwa 140 Milliarden Jahre existieren, was zehn Mal mehr sei als das heutige Alter des Weltalls (13,8 Milliarden Jahre). Die Studie wurde in der digitalen Bibliothek „Arxiv.org“ veröffentlicht und wird später in der Fachzeitschrift „Publications of the Astronomical Society of Japan“ publiziert, so Medien.

    Die Forscher hätten etwa zehn Millionen Sternsysteme mithilfe einer HSC-Kamera (Hyper Suprime-Cam) des Teleskops Subaru beobachtet. Das Team habe im Rahmen des kosmologischen Standardmodells ΛCDM (Lambda-CDM-Modell) gearbeitet und die Verteilung Dunkler Materie sowie Dunkler Energie, die mehr als 95 Prozent Energie und Masse der sichtbaren Welt aufweisen, verfolgt. Dadurch hätten die Forscher das Tempo der Expansion des Weltalls eingeschätzt. Dabei stellte sich heraus: Das Tempo ist ein wenig langsamer, als bisher angenommen wurde.

    In einer Pressemitteilung des Subaru-Observatoriums wird hervorgehoben, die Beobachtungen hätten ermöglicht, eine ausführliche 3D-Karte mit Verteilung der Materie im Weltall zusammenzustellen. Dabei seien die Daten des europäischen Teleskops Planck berücksichtigt worden, was die Einschränkungen, die von den Parametern des ΛCDM gesetzt werden, präzisiert habe.

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    Tags:
    Sternsystem, Lebensdauer, Teleskop, Dunkle Energie, Dunkle Materie, Daten, Forscher, Universum, Weltall, Expansion, Zeitung Asahi Shimbun, Japan