14:39 17 Oktober 2018
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    Forscher erklären „unheimliche Stille“ außerirdischer Zivilisationen

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    Astronomen an der Universität von Pennsylvania haben die Argumente für das Fermi-Paradoxon kritisiert und ein Verfahren zur Suche nach Spuren außerirdischer Zivilisationen im All vorgeschlagen. Informationen über die Studie sind im Internet-Archiv „arXiv.org“ veröffentlicht.

    Das Fermi-Paradoxon besagt, wenn wirklich Aliens existieren würden, hätten wir ihre Spuren bereits in der Milchstraße gefunden. Bisher seien jedoch keine Signale empfangen worden.

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    Den Forschern zufolge ist dies darauf zurückzuführen, dass der Anteil des untersuchten Weltraums im Rahmen des Seti-Projekts zu gering sei, um Schlüsse daraus zu ziehen.

    Das Fermi-Paradoxon beschreibt die Unstimmigkeit zwischen der optimistischen Schätzung der Anzahl der außerirdischen Kulturen in der Galaxie, die aus der Drake-Gleichung abgeleitet werden kann, und der Tatsache, dass noch keine Spuren von Aliens gefunden wurden.

    Im Artikel „Wie viel Seti wurde ausgeführt? Nadeln im n-dimensionalen kosmischen Heuhaufen finden“ vergleichen die Autoren die bisher durchgeführte Suche nach außerirdischer Intelligenz mit der Erforschung „eines Glases Seewasser, um Beweise für Fische in allen Ozeanen der Erde zu finden“.

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    „Hier entwickeln wir die Metapher des multidimensionalen ‚kosmischen Heuhaufens‘… zu einem quantitativen, achtdimensionalen Modell und berechnen mithilfe eines analytischen Integrals den Teil dieses Heuhaufens, den mehrere große Seti-Radioprogramme gemeinsam untersucht haben“, heißt es in der Ankündigung zum Artikel.

    Die Forscher bieten auch ein Python-Skript an, das die Größe der „Heuhaufen“ für künftige Suchen sowie unterschiedliche Grenzen vergleichbarer Heuhaufen berechnen könnte.

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    Tags:
    Weltraum, Aliens, arxiv.org, SETI (Search for Extraterrestrial Intelligence), University of Pennsylvania, Pennsylvania