08:11 22 September 2020
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    Der ehemalige US-Astronaut Scott Kelly erwägt nach dem missglückten Start eines bemannten Sojus-Raumschiffes eine russisch-amerikanische Partnerschaft im Weltraum.

    „Ich glaube nicht, dass das (der Vorfall – Anm. d. Red.) langfristige Auswirkungen (auf das Zusammenwirken der beiden Länder im Weltall – Anm. d. Red.) haben wird. Kurzfristig wird das die Logistik auf der ISS erschweren“, verriet Kelly gegenüber Sputnik.

    Es war die erste Panne in der bemannten Raumfahrt Russlands nach dem Zerfall der Sowjetunion. Das Rettungssystem des Raumschiffes erkannte die Panne binnen weniger Sekunden und führte die „Sojus-MS10“ vom havarierten Schiff weg. Die Raumfahrer Alexej Owtschinin und Nick Hague überstanden die Notlandung unverletzt in ihrer Kapsel.

    Eine spezielle Kommission der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos ermittelt nach dem Vorfall. Alle Sojus-Flüge wurden bis zur Klärung der Unfallursachen vorerst eingestellt. Experten schließen jedoch nicht aus, dass bereits Ende November der nächste bemannte Start zur Internationalen Weltraumstation ISS erfolgen könnte.

    Seinen ersten Flug ins Weltall hatte Kelly 1999 absolviert, 2010 und 2015 war er mit russischen Weltraumschiffen Sojus zur ISS geflogen. 2011 erhielt Kelly die russische Medaille „Für Verdienste in der Erforschung des Weltraums“. 

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    Tags:
    Raumschiff, Start, Notlandung, Partnerschaft, Transport, Weltraum, Sojus, Internationale Raumstation ISS, Roskosmos, Sputnik, Scott Kelly, USA, Russland