04:10 11 Dezember 2018
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    Die Sternschnuppen — Meteore — sind kleine Stückchen eines Kometen, groß wie Sandkörner oder Erbsen.

    Himmelsspektakel heute Nacht nicht verpassen

    © AFP 2018 / Ye Aung Thu
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    In der Nacht zum Sonntag erreichen die Leoniden ihren Höhepunkt – am Himmel können bis zu zehn Sternschnuppen pro Stunde vorbeiziehen.

    „Insgesamt stehen die Chancen auf freie Sicht gut. Am besten sieht es zwischen den nördlichen Mittelgebirgen und der Donau aus“, zitiert das Portal tag24 die Meteorologin Johanna Anger vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach.

    Im Norden dagegen sei mit aufziehenden Wolken zu rechnen.

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    Dieser Sternschnuppenstrom kann jedes Jahr im November beobachtet werden. Diesen Herbst erreicht er in der Nacht von Samstag auf Sonntag sein Maximum.

    Die Leoniden sind nach dem Sternbild Löwe (zu Latein „Leo“ – Anm. d. Red.) benannt. Scheinbar tauchen sie aus diesem Sternbild auf. Die Meteore haben ihren Ursprung in der Trümmerwolke des Kometen Tempel-Tuttle (offiziell auch als 55P/Tempel-Tuttle bezeichnet). Wenn die Erdbahn eine solche Wolke von Bruchstücken kreuzt und diese in die Erdatmosphäre geraten, verglühen sie und können als Sternschnuppen wahrgenommen werden.

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    Laut Forschern gehören die Leoniden mit einer Geschwindigkeit von bis zu 70 Kilometern pro Sekunde zu den schnellsten Sternschnuppen, die auf der Erde beobachtet werden können.

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    Tags:
    Sterne, Sternschnuppen, Sternbild, Weltraum, Donau, Erde, Deutschland