00:10 08 August 2020
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    Forscher von der Rutgers University (US-Bundesstaat New Jersey) haben eine Substanz entdeckt, die zusammen mit Koffein das Fortschreiten neurodegenerativer Erkrankungen wie Parkinson bremsen kann. Darüber berichtet das Fachportal „MedicalXpress“.

    Demnach enthält die wachsartige Beschichtung der Kaffeebohnen ein Fettsäurederivat des Neurotransmitters Serotonin, der EHT (Eicosanoyl-5-Hydroxytryptamid) genannt wird. Studien der Rutgers-Forscher haben ergeben, dass das EHT das Gehirn von Mäusen vor einer abnormalen Proteinansammlung schützt, die mit Parkinson und der Lewy-Körperchen-Demenz verbunden ist.

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    Zudem hat sich herausgestellt, dass EHT in Kombination mit Koffein das Fortschreiten der Parkinson-Krankheit sowie der Lewy-Körper-Demenz verlangsamen oder sogar bremsen könnte. Denn die beiden Substanzen verstärken die Aktivität eines Katalysators, der hilft, eine Ansammlung von schädlichen Proteinen im Gehirn zu verhindern. Werden sie getrennt eingesetzt, ist ihre Wirkung relativ niedrig.

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    Nun sei eine weitere Untersuchung erforderlich, um die richtigen Mengen und das passende Verhältnis von EHT und Koffein zu bestimmen, sagte die Leiterin der Studie, M. Maral Mouradian, gegenüber der „Medical Xpress". EHT sei in verschiedenen Kaffeesorten enthalten, dessen Menge variiere jedoch, sagte sie.

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    Tags:
    Parkinson-Krankheit, medizinische Behandlung, Koffein, Kaffee, Studie, Gehirn, Forschung