10:49 04 August 2020
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    Diese versteinerten Sandgebilde in der Nähe der Ostküste Australiens stammen aus der Eiszeit und sind damit etwa 12.000 Jahre alt, wie der australische Nachrichtensender ABC berichtet.

    Die entdeckten Unterwasserdünen erstrecken sich über 70 Kilometer am Pazifikboden zwischen Fraser-Island und Moreton-Island.

    „Ich denke, das Faszinierende hier ist der Mechanismus, dank dem sie so gut erhalten sind“, so der Doktorand an der University of Sydney und Mitautor der Studie Thiago Passos gegenüber ABC.

    Der genaue Mechanismus bleibt  für die Geologen nach wie vor ein Rätsel. Die Formation ist der naheliegenden Fraser Island allerdings ähnlich. Darum vermuten die Forscher, dass der Sand sich in der Eiszeit auf der Oberfläche versteinerte und erst später in das Korallenmeer sank.

    Die wellenförmigen Dünen wurden während einer Expedition zum Great Barrier Reef mit Sonar entdeckt. Sie liegen in einer Tiefe von etwa 60 Metern und sind zehn bis 15 Meter hoch.

    Zuvor war geglaubt worden, dass diese Gebilde Teil eines uralten Riffs waren. In Wahrheit bestehen sie jedoch aus Sandkörnern, wie aus der im Fachjournal „Australian Journal of Earth“ veröffentlichten Studie hervorgeht.

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    Tags:
    Entdeckung, ABC News, Pazifik, Australien