15:48 30 Oktober 2020
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    Französische Wissenschaftler des Pasteur-Instituts haben einen Weg gefunden, HIV-Reservoire in infizierten Zellen mithilfe von Stoffwechsel-Hemmern zu zerstören. Dies geht aus einer Pressemitteilung auf der Webseite des Instituts hervor.

    Gegenwärtig muss die Anti-HIV-Therapie lebenslang durchgeführt werden, da die antiretrovirale Behandlung nur die Infektion blockiert, aber das Virus nicht zerstören kann.

    >>>Kein Todesurteil mehr: Betsmöglicher Schutz gegen HI-Virus entwickelt<<<

    Das Virus bleibt in den infizierten Zellen, den sogenannten „Reservoiren“, zu denen meist CD4-T-Lymphozyten werden. Die Forscher des Pasteur-Instituts fanden heraus, dass es die Stoffwechselvorgänge dieser Zellen sind, welche die HIV-Vermehrung erlauben, da das Virus Zellen mit hoher metabolischer Aktivität braucht.

    „Dank Stoffwechsel-Hemmern konnten die infizierten Zellen oder ‚Reservoire‘ ex vivo zerstört werden. Die Ergebnisse wurden am 20. Dezember 2018 im Fachjournal Cell Metabolism veröffentlicht”, so die Pressemitteilung.

    Im Rahmen der Studie wurden spezifische Subtypen der CD4-Zellen identifiziert, die anfällig für das Virus sind.

    „Wir haben ex vivo beobachtet, dass das Virus dank bestimmter metabolischer Inhibitoren keine Zellen mehr infizieren kann, und dass seine Vermehrung in Reservoiren von antiretroviral behandelten Patienten aufhört”, erklärte Asier Saez-Cirion, der Koordinator der Studie.

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    Tags:
    T-Lymphozyten, Zellen, Virus, AIDS, HIV, Pasteur-Institut, Frankreich