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14:07 18 Oktober 2019
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    Nutzen von populärem Anti-Aging-Mittel teilweise widerlegt

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    Ein Übermaß an Vitamin D nimmt laut britischen Forschern keinen Einfluss auf Menschen ab 70 Jahren, die mit Vitamin-D-haltigen Nahrungsergänzungsmitteln ihr Knochengewebe stärken und so das Risiko von Sturzverletzungen verringern wollen.

    Wie aus einer Pressemitteilung auf dem Portal MedicalXpress folgt, hat ein Forscherteam an der University of Newcastle 4000 Personen ab dem Alter von 70 Jahren untersucht, denen Vitamin D einmal pro Monat im Laufe eines Jahres verabreicht wurde. Die Probanden waren je nach Dosierung in mehrere Gruppen eingeteilt. Im Rahmen der Studie wurde die Wirkung von drei verschiedenen Dosen – 300, 600 und 1200 Mikrogramm – auf die Mineraldichte des Knochengewebes geprüft.

    Wie die Forschung ergab, hat es zwischen den drei Testgruppen keinen Unterschied gegeben. Alle drei Dosierungen erwiesen sich als ungefährlich für die Gesundheit der Testpersonen und übten einen kleinen positiven Effekt auf ihren Stoffwechsel aus. Als Endergebnis wurde festgestellt, dass Vitamin-D-Mangel bei älteren Menschen tatsächlich aufgefüllt werden müsse, wobei stark empfohlene höhere Dosen jedoch überflüssig seien.

    Bei der Bekämpfung der Brüchigkeit von Knochen sei besonders angeraten, eine gesunde Diät einzuhalten, Spaziergänge an der frischen Luft zu unternehmen und regelmäßig körperliche Übungen auszuführen, heißt es.

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    Tags:
    Vitamin D, Forscher, Studie, MedicalXpress, Großbritannien