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    Forschungslabor im Gebiet Moskau (Archivbild)

    Russland setzt auf Gentechnik: Bis zu 60 Labors nehmen bald ihre Arbeit auf

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    Entsprechend dem Staatsprogramm zur Entwicklung von Gentechnologien sollen in Russland in den kommenden Jahren etwa 60 Labors entstehen. Deren Teams sollen zu einer schnelleren Förderung von solchen Branchen wie Biosicherheit, Agrarindustrie, Biomedizin und industrielle Mikrobiologie beitragen.

    Wie der Vizechef für wissenschaftliche Arbeit des Kurtschatow Instituts in Moskau, Roman Sandu, mitteilte, geht es hier vor allem um ein Ingenieur-Programm, „nicht um die Sequenzierung von allem Lebendigen“. 

    „Es werden Mechanismen, Plattformen, Technologien erarbeitet, die die Grundlage für die weitere Arbeit in all diesen Richtungen bilden werden“, sagte Sandu auf einer Konferenz in Sotschi.  

    In den Labors soll unter anderem  an der Entwicklung von einheimischen Forschungsausrüstungen, Geräten, Markern und Reaktoren gearbeitet werden, die für die Entwicklung des Programms unerlässlich seien.  

    Für die Beteiligung an dem Programm seien auch kleine Start-up-Unternehmen willkommen. 

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    Russlands Präsident Wladimir Putin hat das Programm zur Förderung von Gentechnologien im November 2018 ins Leben gerufen. Es ist für die Jahre 2019 bis 2027 ausgelegt. 

    Das Kurtschatow Institut wurde zur Hauptorganisation ernannt, die für die Umsetzung des Programms zuständig ist. 

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    Tags:
    Labors, Gentechnik, Wissenschaft, Russland