16:59 18 Februar 2019
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    Forscher nennen einfaches Mittel zum Schutz vor Alzheimer

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    Laut Forschern der US-amerikanischen Columbia University Vagelos College und dem Taub Institute produziert der Körper dank Fitnessübungen ein Hormon, das das Gedächtnis verbessert und vor der Alzheimer-Krankheit schützt. Das berichtet das Fachportal „Medicalxpress“.

    Es soll sich dabei um das Hormin Irisin handeln, das der Körper bei körperlichen Aktivitäten produziert.

    Die ersten Studien hätten gezeigt, dass dieses Hormon hauptsächlich am Energiestoffwechsel beteiligt ist; die neue Forscherarbeit habe nun gezeigt, dass Irisin auch zum Wachstum von Neuronen im Hippocampus (ein Teil des limbischen Systems des Gehirns) beitragen könnte. Zu dieser Schlussfolgerung seien die Wissenschaftler nach einem Versuch an Mäusen gekommen.

    Den Forschern zufolge ist Schwimmen besonders wirksam, wenn es um die Vorbeugung der Alzheimer-Krankheit gehe.

    „Ich würde natürlich alle dazu aufrufen, Sport zu treiben, um die Gehirnfunktion insgesamt und die allgemeine Gesundheit zu verbessern. Dies ist jedoch für viele Menschen unmöglich, z.B. für diejenigen, die an einer Herzerkrankung leiden oder an Arthritis. Diese Kategorie von Menschen hat ein besonderes Bedürfnis nach Medikamenten, die die Wirkung von Irisin nachahmen können, indem sie dessen Spiegel im Gehirn erhöhen und damit den kognitiven Verfall verhindern“, so der Forscher Ottavio Arancio.

    Ihm zufolge kann das Hormon Irisin auch bei der Suche nach einer neuen Therapie zur Verhinderung sowie Behandlung der Demenz verwendet werden.

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    Wissenschaftler, Schwimmen, Demenz, Alzheimer