03:14 15 November 2019
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    Frau im Supermarkt (Symbolbild)

    Studie enthüllt Zusammenhang zwischen Diät-Softdrinks und Schlaganfallrisiko

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    Eine Langzeitstudie der American Heart und der American Stroke Association (AHA / ASA) hat einen Zusammenhang zwischen dem regelmäßigen Konsum von künstlich gesüßten Erfrischungsgetränken und dem Schlaganfallrisiko festgestellt. Die Ergebnisse der Recherche wurden auf dem Presseportal der Organisationen veröffentlicht.

    Das Forscher-Team um Dr. Yasmin Mossavar-Rahmani vom Albert Einstein College of Medicine in New York untersuchte mehr als 80.000 Frauen zwischen 50 und 79 Jahren, die regelmäßig Light-Drinks konsumieren, über einen Zeitraum von durchschnittlich 12 Jahren, hieß es in der Pressemitteilung vom 14. Februar.

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    Im Vergleich zu den Frauen, die weniger als einmal pro Woche oder überhaupt keine Light-Getränke zu sich nahmen, litten die Studien-Teilnehmerinnen, die mindestens zwei dieser Getränke pro Tag konsumierten, zu 29 Prozent häufiger an Herzkrankheiten. Ihr allgemeines Sterberisiko war um 16 Prozent höher.

    Darüber hinaus hatten die Probanden eine um 23 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, einen Schlaganfall zu bekommen, sowie eine um 31 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, einen ischämischen Schlaganfall zu erleiden, der durch ein Blutgerinnsel verursacht wird.

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    Bei den Frauen, die keine Risikofaktoren wie Herzkrankheiten oder Diabetes hatten, sowie bei fettleibigen Frauen war das Schlaganfallrisiko fast um das Doppelte höher. Bei Afroamerikanerinnen war die Wahrscheinlichkeit eines ischämischen Schlaganfalls fast viermal höher.

    Die AHA und die ASA betonten allerdings, dass die Studie zwar eine Verbindung zwischen dem Konsum von künstlich gesüßten Light-Getränken und Schlaganfällen sowie Herzproblemen schaffen konnte – jedoch nicht eindeutig belegen, dass sie diese auf direktem Wege auslösen. Ebenso wiesen die Autoren darauf hin, dass die Ergebnisse möglicherweise nicht für Männer oder jüngere Frauen gelten.

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    Die Recherche konnte außerdem keinen Aufschluss geben, ob eines der oft eingesetzten Süßungsmittel für Soft- und Fruchtdrinks – wie etwa Aspartam, Saccharin oder Sucralose – schädlicher als andere ist.

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    Konsum, Zucker, Risiko, Risiken, Wasser, trinken, Essen, Waren, Getränke, Forschung, Forscher-Team, Forscher, Wissenschaftler, Wissenschaft, Recherche, Studie, Menschen, Frauen, Herzprobleme, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkt, Herzerkrankungen, Herzerkrankung, Herzanfall, Herz, Körper, Gesundheit, Coca-Cola, USA