18:20 07 Juli 2020
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    Wissenschaftler vom M.-D.-Anderson-Krebszentrum der Universität Texas in Houston (USA) haben festgestellt, dass übermäßiger Zuckerkonsum das Krebsrisiko erhöht. Darüber berichtet das Portal „Food News“.

    Demnach führten die Forscher ein Experiment an Mäusen durch. Eine Tiergruppe erhielt eine Menge an Saccharose, die nach ihrer Größe her mit der Dosis vergleichbar war, die in vielen westlichen Ländern verbraucht wird. In der anderen Gruppe wurde auf eine Stärke-Diät ohne Zucker gesetzt. Im Ergebnis stellten die Experten fest, dass der Anstieg des Blutzuckerspiegels bei der ersten Gruppe ein schnelles Tumorwachstum verursachte.

    Zudem hätten die Wissenschaftler herausgefunden, dass Maissirup mit hohem Fruchtzuckergehalt sowie Tafelzucker bei den Mäusen zu einem Wachstum von Lungenmetastasen geführt hätten.

    Die Fachleute empfehlen, die Zuckeraufnahme zu begrenzen, um das Krebs- und Diabetesrisiko, aber auch das Risiko für Herzkrankheiten und Fettleibigkeit zu minimieren.

    Darüber hinaus raten sie, Folgendes zu beachten: Viele Lebensmittel können Maissirup mit hohem Fruchtzuckergehalt enthalten, z. B. Bonbons, Eis, Gelees, Säfte, Joghurts und Backwaren.

    Die Experten empfehlen zudem, zwischendurch Obst anstatt Süßigkeiten zu essen, und in der Kost Tafelzucker durch Honig zu ersetzen.

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    Tags:
    Risiko, Krebs, Zucker