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    Herztumoren: meist gutartig, aber operationsbedürftig – Studie

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    Die Kardiologen im Zentrum für Herz- und Kreislauferkrankungen der University of Michigan (USA) haben die Hauptursache für Herzkrebs genannt, berichtet das Fachportal „Medical Xpress“.

    Laut einer Studie entwickelt sich ein Herztumor äußerst selten. Jährlich werden nur etwa 1,38 Fälle dieser Erkrankung pro 100.000 Personen registriert. Dabei sind Herz- und Kreislauferkrankungen die häufigsten Todesursachen in den USA, wobei sie sogar die Tumor-Mortalität übertreffen.

    „Die meisten Herztumoren – rund 75 Prozent – sind gutartig. Viel öfter sind Fälle von Lungen- und Brustkrebs und von Krebs in anderen Körperteilen zu beobachten. Wenn sich ein Tumor im Herz entwickelt, ist er höchstwahrscheinlich genetisch bedingt“, sagt Dr. Monica Lecha, Spezialistin für Herzchirurgie.

    Laut Dr. Scott Schuetze, dem Direktor des Programms zur Erforschung von Bindegewebe-Tumoren an der University of Michigan, liegt es am Aufbau des Herzens, dass Fälle von Herzonkologie so selten seien. Das Herz bestehe aus Bindegewebe, während Krebs vor allem das Epithelium der Vorsteherdrüse, der Bauchspeicheldrüse oder der Speiseröhre befällt.

    Nach Behauptung der Chirurgen ist Herzkrebs in den meisten Fällen operabel. Warnend hieß es weiter, dass die Entwicklung eines gutartigen Herztumors ohne chirurgischen Eingriff Infarktgefahr in sich bergen würde.

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    Tags:
    Herz, Tumor, MedicalXpress, University of Michigan USA, USA