01:07 21 Januar 2020
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    Wissenschaftler vom Statens Serum Institut und der Universität Kopenhagen haben den angeblichen Zusammenhang zwischen der Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) und Autismus wiederlegt. Die Ergebnisse ihrer groß angelegten Studie wurden im Fachblatt „Annals of Internal Medicine“ publiziert.

    Demnach wollten die Forscher herausfinden, ob MMR-Impfungen Autismus auslösen können. In ihrer Untersuchung, die über zehn Jahre angesetzt wurde, konnten sie beweisen, dass diese von Impf-Skeptikern angeführte Theorie nicht der Realität entspricht.

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    Für ihre Studie analysierten die Wissenschaftler Daten von 650.000 Kindern aus Dänemark, davon 6500 Autismusfälle. Anhand ihrer Auswertung kamen sie zum Schluss, dass Autismus unter Geimpften nicht häufiger auftritt, als bei Menschen ohne Immunisierung.

    Anlass der Studie war, zur Widerlegung von Verschwörungstheorien die Behauptungen von Impfgegnern nochmals wissenschaftlich zu prüfen.

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    Das Gerücht, dass Impfungen Autismus auslösen würden, hatte seinen Ursprung in einer 1998 in der Fachzeitschrift „The Lancet” veröffentlichten Forschungsarbeit von Andrew Wakefield.

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    Tags:
    Impfung, Autismus, Forscher, Zusammenhang, Studie, Dänemark