12:11 24 März 2019
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    Menschliches Gehirn (Symbolbild)

    Forscher nennen Hauptursachen für vorzeitiges Altern des Gehirns

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    Wissenschaftler aus Großbritannien haben die Hauptursachen für ein vorzeitiges Altern des menschlichen Gehirns herausgefunden. Das geht aus einer Pressemitteilung das Fachportals „MedicalXpress“ hervor.

    Laut einer Studie von britischen Forschern der Universität von  Edinburgh können Rauchen, Bluthochdruck, Fettleibigkeit und Diabetes das vorzeitige Altern des Gehirns von Menschen verursachen, so die Pressemitteilung.

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    Im Rahmen der Studien ist bei Freiwilligen eine Magnetresonanztomographie durchgeführt worden, um Verbindungen zwischen der Struktur des Gehirns und den Faktoren Rauchen, Blutdruck, Fettleibigkeit, Diabetes und hohem Cholesterinspiegel herauszufinden, die zur Schädigung der Blutgefäße und zur Verschlechterung der Blutversorgung des zentralen Nervensystems beitragen können. An der Studie haben 9772 Personen im Alter von 44 bis 79 Jahren teilgenommen.

    Es stellte sich heraus, dass — mit Ausnahme von hohem Cholesterinspiegel – die anderen vier Faktoren, insbesondere Rauchen, Blutdruck und Diabetes, dazu beitragen, die graue Substanz des Gehirns, die sich aus Nervenzellkörpern zusammensetzt, zu reduzieren. Darüber hinaus hat sich das Volumen des Gehirns verkleinert und der Zustand der weißen Substanz des Gehirns, die überwiegend aus Nervenfasern besteht, verschlechtert. Zudem ist die Veränderung der Gehirnstruktur am stärksten bei Menschen mittleren Alters aufgetreten.

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    Nach Angaben der Forscher hat sich das Gehirn von Probanden mit dem höchsten Risiko von Gefäßschäden bei der Studie um drei Prozent verkleinert. Die weiße Gehirnsubstanz habe dabei 1,5 Mal mehr Schäden davon getragen. Dabei  hätten diese Schäden die Bereiche betroffenen, die für das Denken verantwortlich seien und bei denen häufig Veränderungen beobachtet würden, die mit der Alzheimer-Krankheit in Verbindung gebracht würden. Alzheimer gilt als eine der möglichen Ursachen für eine Demenz.

    Das Portal „MedicalXpress“ hat im vergangenen Monat eine interessante Studie von Wissenschaftlern von der Loma Linda University in den USA veröffentlicht, die die Auswirkungen von Fastfood auf psychischen Erkrankungen untersuchten. 

    Der Studie zufolge haben Menschen, die mehr Fastfood konsumierten als diejenigen, die sich gesünder ernähren, häufiger psychische Störungen angegeben.

    Bei diesem Experiment hatten die Forscher die Ergebnisse von mehr als 240.000 Telefonumfragen ausgewertet, die im Zeitraum von 2005 bis 2015 im Rahmen einer mehrjährigen medizinischen Untersuchung der Bürger in Kalifornien durchgeführt worden sind.

    Die Mediziner schlussfolgerten, dass fast 17 Prozent der Befragten an psychischen Erkrankungen, 13,2 Prozent an mittelschweren Störungen und 3,7 Prozent an schweren psychischen Erkrankungen leiden würden.

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    Gehirnerkrankungen, zentrales Nervensystem, Diabetes, Fettleibigkeit, Blutdruck, Cholesterinspiegel, Demenz, Alterung, Untersuchung, Mediziner, Ursachen, Studie, Wissenschaftler, Rauchen, Gehirn, Alzheimer, Forschung, Medizin, Edinburgh University, MedicalXpress, Edinburgh, Großbritannien, USA