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    Start der Sojus-Rakete zur ISS vom Weltraumbahnhof Baikonur am 14. März 2019

    Nach Panne: Russische Sojus-Rakete bringt neue ISS-Crew sicher ins All

    © AFP 2019 / Kirill Kudryavtsev
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    Rund fünf Monate nach ihrem Fehlstart sind der russische Kosmonaut Alexej Owtschinin und der US-Astronaut Nick Hague am Donnerstag mit einer russischen Sojus-Rakete erneut zur Internationalen Raumstation ISS aufgebrochen. Mit an Bord ist die US-Amerikanerin Christina Koch.

    Die Rakete hob um 20:14 Uhr von Weltraumbahnhof Baikonur in der kasachischen Steppe planmäßig ab (VIDEO >>).

    Wenige Minuten später trennte sich die Kapsel mit der Besatzung von der dritten Raketenstufe ab und nahm Kurs auf die ISS. Um 02:07 Uhr am Freitag soll die Sojus an die Internationale Raumstation andocken. Zwei Stunden danach sollen die Luken geöffnet werden. Zurzeit befinden sich der Russe Oleg Kononenko, die US-Amerikanerin Anne McClain und der Kanadier David Saint-Jacques auf der ISS.

    An der Rakete, die heute von Baikonur erfolgreich startete, war zwei Tage davor ein Defekt entdeckt worden, der mithilfe von Spezialisten aus der Ukraine behoben wurde.

    Owtschinin und Hague sollten eigentlich bereits Mitte Oktober zur ISS fliegen. Wenige Minuten nach ihrem Start mit einer Sojus-Rakete hatte sich eine Stufe nicht planmäßig abgetrennt, weshalb der Flug automatisch abgebrochen wurde. Die beiden Raumfahrer überlebten dank des eingebauten Rettungssystems und kehrten mit der Sojus-Kapsel unverletzt auf die Erde zurück. Anfang Dezember gab es dann wieder einen bemannten Flug einer Sojus zur ISS, der ohne Probleme verlief.

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    Tags:
    Raumstation ISS, Sojus, Start, NASA, Roskosmos, Anne McClain, Christina Koch, David Saint-Jacques, Nick Hague, Alexej Owtschinin, Oleg Kononenko, Kasachstan, Baikonur, Russland