07:35 01 Dezember 2020
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    Die Klimaveränderung, darunter eine starke Erwärmung in der Arktis und einige andere klimabedingte Bedrohungen, dürften den vorzeitigen Tod von Menschen in Asien, Nahost und Afrika zur Folge haben, behaupten UN-Experten. Das berichtet das russische Internetportal lenta.ru unter Berufung auf eine UN-Studie.

    An dem Dokument hatten 250 Forscher und Experten in 70 Ländern gearbeitet. Sie warnen vor allem vor solchen Gefahren wie globale Klimaerwärmung, Verschmutzung von Trinkwasser, Resistenz von Bakterien gegenüber Antibiotika und sinkende Fertilität bei Frauen und Männern.

    „Selbst wenn die im Pariser Klimaabkommen gesetzten Ziele erreicht werden, wird sich die durchschnittliche Temperatur in der Arktis weiter erhöhen: Zum Jahr 2050 um drei bis fünf Grad und zum Jahr 2080 um fünf bis neun Grad Celsius. Dadurch wird das Eis in der Region komplett schmelzen und der Pegel des Weltmeeres steigen. Die durchschnittliche Temperatur nimmt bereits infolge der Emission von Treibhausgasen und der Akkumulierung von Wärme im Weltmeer zu“, heißt es in der Studie.

    Den Angaben zufolge dürften die Permafrostböden, die Milliarden Tonnen Kohlenwasserstoffe beherbergen, um etwa ein Viertel schrumpfen. Das werde die Klimaerwärmung nur noch weiter beschleunigen und die Erlangung des im Pariser Abkommen abgesteckten Ziels unmöglich machen, den durchschnittlichen Temperaturanstieg auf der Erde um zwei Prozent zu stabilisieren.

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    Tags:
    Studie, Todesursache, Klimaerwärmung, Uno, Arktis