05:19 04 Juli 2020
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    Der Professor der Uraler Föderalen Universität in Jekaterinburg und Mitglied des Meteoriten-Komitees der Russischen Akademie der Wissenschaften Wiktor Grochowski hat in einer Sendung des Radiosenders Sputnik die Explosion eines Meteors über dem Beringmeer kommentiert.

    Grochowski zufolge ist die Meteor-Explosion, die sich am Ende des vorigen Jahres ereignet hatte, die stärkste seit 2013, als der Meteor von Tscheljabinsk über der russischen Ural-Stadt explodiert war. Die jüngste Explosion habe 30 bis 40 Prozent von der des Meteors „Tscheljabinsks“ betragen.

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    „Mit einer Häufigkeit von zehn Jahren dringen Himmelskörper dieser Größe – bis zu zehn Meter – in die Atmosphäre ein. Wenn man aber über die Russen spricht, haben wir, glaube ich, demnächst kaum etwas zu befürchten, denn die Erde ist ja groß…“

    Die Meteor-Explosion über dem Beringmeer habe sich weit von der Küste und bei trübem Wetter ereignet. Deshalb sei sie nicht von der russischen Seite, sondern nur mit Satelliten festgestellt worden, so der Experte.

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    Detonation, Himmelskörper, Meteoriteneinschlag, Meteor, Himmelserscheinung, Forscher, Gefahr, Meteorit, Weltall, Wissenschaft, Explosion, Weltraum, Russische Akademie der Wissenschaften, NASA, Beringmeer, Tscheljabinsk, Ural, Russland