18:20 26 Januar 2020
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    Das Archäologenteam um Peter Fabian von der israelischen Ben-Gurion-Universität hat nahe der Stadt Beerscheva die Überreste einer fast 2000 Jahre alten jüdischen Siedlung entdeckt. Das berichtet am Donnerstag die Deutsche Presse-Agentur.

    Unter anderem stießen die Forscher demnach auf die Scherbe einer Öllampe, auf der eine sogenannte Menora, ein jüdischer Leuchter mit neun Armen, abgebildet ist. Laut Fabian ist es „wahrscheinlich eine der frühesten bisher entdeckten künstlerischen Abbildungen eines solchen neunarmigen Leuchters“.

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    Die Ausgrabungsfläche beträgt nach Angaben der israelischen Altertumsbehörde rund 2000 Quadratkilometer, was in etwa der Fläche von acht Tennisplätzen entspricht.

    Entdeckt wurden mehrere Strukturen, „darunter Grundmauern eines großen Wachturms, (…) antike Abfallgruben und Strukturen im Untergrund, die wahrscheinlich als Mikveh, – als ein rituelles jüdisches Bad – genutzt wurden“, erklärte Fabian.

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    Außerdem weisen die archäologischen Arbeiten darauf hin, dass  es etwa 70 Jahre nach Christi Geburt einen Brand gegeben hat.

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    Tags:
    Fund, Stadt, Ausgrabungen, Archäologen, Israel