02:55 17 Juni 2019
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    Schädel (Symbolbild)

    Baden-Württemberg gibt Schädel an Australien zurück

    CC0 / pixabay/PeterDargatz
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    Das Land Baden-Württemberg hat am Freitag zehn Schädel indigener Menschen an Australien zurückgeben. Zwei Schädel kommen aus dem Bestand des Stuttgarter Linden-Museums und waren dort seit 1905 beziehungsweise 1931, acht Schädel von der Universität Freiburg.

    Die Schädel wurden an die australische Botschafterin und eine Delegation mit Vertretern der australischen Regierung und der Aborigines übergeben, wie die Deutsche Presse-Agentur (DPA) am Freitag mitteilte. Die sterblichen Überreste sollen nächste Woche im Flugzeug nach Australien zurückkehren.

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    Es habe viel zu lange gedauert, bis Deutschland erkannt habe, dass menschliche Überreste von anderen Kontinenten mehr seien als wissenschaftliche Forschungsobjekte, sagte die baden-württembergische Wissenschaftsstaatssekretärin Petra Olschowski. Sie kündigte an, Sammlungen der staatlichen Hochschulen, Museen sowie Universitätskliniken nun systematisch zu untersuchen.

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    Über die stammesgeschichtliche Herkunft der Schädel konnten trotz eingehender Untersuchungen keine verlässlichen Erkenntnisse gewonnen werden, hieß es. Am Dienstag waren bereits in München die sterblichen Überreste eines indigenen Mannes aus Australien an seine Nachfahren von der Gemeinschaft der Gimuy Walubara Yidindji zurückgegeben worden.

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    Tags:
    indigene Völker, Schädel, Australien, Baden-Württemberg, Deutschland